Wann beginnt beim Betrieb einer Photovoltaikanlage die Gewerbesteuerpflicht? Nach einer aktuellen Entscheidung des BFH reicht es nicht aus, dass die Anlage bereits errichtet oder ein Einspeisevertrag abgeschlossen wurde. Entscheidend ist der Beginn der werbenden Tätigkeit – regelmäßig die tatsächliche entgeltliche Einspeisung von Strom in das öffentliche Netz.
WeiterlesenWann gehören Wertpapiere zum Betriebsvermögen einer Personengesellschaft – und wann nicht? Der BFH hat mit Urteil vom 4. Februar 2026 wichtige Grundsätze zur betrieblichen Veranlassung, zu verlustträchtigen Aktien und zur sogenannten Seitwärtsabfärbung konkretisiert.
WeiterlesenMit der am 12.3.2026 veröffentlichten Entscheidung des BFH vom 05.11.2025, I R 37/22, konkretisiert der I. Senat die Anforderungen an die tatsächliche Durchführung eines Gewinnabführungsvertrags i.S.d. § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 1 KStG. Danach genügt es nicht, dass die aus dem Gewinnabführungsvertrag resultierenden Ansprüche lediglich verbucht werden; sie müssen auch tatsächlich erfüllt werden.
WeiterlesenWer einen Solarpark verkauft, hofft häufig auf die Steuerbefreiung als sog. Geschäftsveräußerung im Ganzen nach § 1 Abs. 1a UStG. Dann fällt keine Umsatzsteuer auf den Kaufpreis an. Der BFH hat mit Urteil vom 13. November 2025 (V R 32/24) jedoch entschieden: Wer nach der Veräußerung auf der Grundlage des bisherigen vergütungsstarken Einspeisevertrags weiterhin Strom ins Netz einspeist und die EEG-Vergütung vereinnahmt, überträgt kein Unternehmen im Ganzen – die Veräußerung ist umsatzsteuerpflichtig.
WeiterlesenEin erfolgreicher Rechtsbehelf kann Unternehmen zu einer hohen Gewerbesteuer-Erstattung verhelfen – inklusive Zinsen nach § 233a AO. Doch was zunächst wie ein finanzieller Mehrwert wirkt, kann beim Jahresabschluss sowohl steuerlich als auch hinsichtlich der Liquidität zur Herausforderung werden.
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