Der EuGH hat entschieden, dass eine nationale Steuer auf Anteilsübertragungen im Rahmen gesellschaftsrechtlicher Umstrukturierungen gegen die Kapitalverkehrsteuer-Richtlinie verstoßen kann. Das Urteil könnte erhebliche Folgen für die deutsche Grunderwerbsteuer bei Share Deals, Einbringungen und konzerninternen Umstrukturierungen haben.
WeiterlesenBei der Sektorenkopplung entscheidet die Vorfrage: Betriebsvorrichtung oder Gebäudebestandteil? Dr. Alexander Kersten erklärt, wann Wallbox, Wärmepumpe und BHKW nach § 7g EStG begünstigt sind.
WeiterlesenBeim Batteriespeicher steht der Investitionsabzugsbetrag grundsätzlich offen. Dr. Alexander Kersten erklärt, warum Betreiberstellung und betriebliche Nutzung über den Vorteil entscheiden.
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WeiterlesenEigenverbrauch ist energiewirtschaftlich oft das Sinnvollste – steuerlich kann er den Investitionsabzugsbetrag kosten. Wir ordnen den Zielkonflikt zwischen Energie- und Steuerrecht ein.
WeiterlesenBei der Dach-PV ist der Investitionsabzugsbetrag rechtlich unsicher. Dr. Alexander Kersten erklärt die zwei beim BFH anhängigen Streitfragen – und die richtige Verteidigungsstrategie.
WeiterlesenGewerbliche Freiflächenanlagen sind voll steuerpflichtig – der IAB steht hier rechtssicher zur Verfügung. Dr. Alexander Kersten erklärt die Kombination der Hebel und die Gewinngrenze.
WeiterlesenEnergieprojekte sind Schnittstellenprojekte. Wir zeigen, warum der regulatorische Rahmen die Vorbedingung jeder Energieinvestition ist – und die Grundlage des steuerlichen Vorteils.
WeiterlesenMit § 7g EStG lässt sich ein großer Teil einer Energieinvestition steuerlich vorziehen. Dr. Alexander Kersten erklärt IAB, Sonderabschreibung, degressive AfA – und die kritische Nutzungshürde.
WeiterlesenDer BGH gibt seine bisherige Rechtsprechung auf: Unrichtige Umsatzsteuervoranmeldungen und fehlerhafte Jahreserklärungen bilden keine einheitliche Tat mehr. Welche Folgen das für Steuerhinterziehung, Selbstanzeigen und Ermittlungsverfahren hat.
WeiterlesenGenehmigt, aber begrenzt: Warum aus 5 Cent in der Praxis ein deutlich höherer Strompreis wird – und worauf es jetzt ankommt.
WeiterlesenDas Finanzamt verweigert zunehmend den Abzug nachlaufender Betriebsausgaben bei Photovoltaikanlagen. Mehrere Verfahren sind bereits beim BFH anhängig. Erfahren Sie, welche Argumente für PV-Betreiber sprechen und warum ein Einspruch sinnvoll sein kann.
WeiterlesenNeue Entwicklungen im AEAO 2026 erhöhen die Risiken nachträglicher Steuerkorrekturen. Warum strategische Verfahrensführung heute wichtiger denn je ist. Lesen Sie mehr.
WeiterlesenSind Sie an einer Personengesellschaft oder Gemeinschaftspraxis beteiligt und stehen Unrichtigkeiten in Feststellungserklärungen im Raum? Der BGH hat die Spielregeln verschärft: Die 15-jährige Verjährungsfrist greift früher als erwartet – und eine Selbstanzeige ist nur unter engen Voraussetzungen noch möglich.
WeiterlesenDie rechtssichere Gestaltung von Ladeinfrastruktur im Unternehmen erfordert eine ganzheitliche Betrachtung. Während im ersten Teil dieser Beitragsreihe vom 21.04.2026 die energierechtlichen Rahmenbedingungen im Fokus standen, rückt im Folgenden die steuerrechtliche Behandlung in den Mittelpunkt.
WeiterlesenSteigende Energiepreise und wirtschaftliche Unsicherheiten setzen viele energieintensive Unternehmen unter Druck. Steuerliche Entlastungen im Strom- und Energiesteuerrecht können hier eine wichtige Liquiditätshilfe sein. Doch eine zentrale Voraussetzung wird in der Praxis zunehmend zum Risiko: Unternehmen müssen gegenüber dem Hauptzollamt erklären, kein „Unternehmen in Schwierigkeiten“ zu sein.
Durch eine verschärfte Verwaltungspraxis der Zollverwaltung – insbesondere bei Patronatserklärungen und Rangrücktritten – kann diese Erklärung heute deutlich riskanter sein als noch vor wenigen Jahren.
WeiterlesenMit der am 12.3.2026 veröffentlichten Entscheidung des BFH vom 05.11.2025, I R 37/22, konkretisiert der I. Senat die Anforderungen an die tatsächliche Durchführung eines Gewinnabführungsvertrags i.S.d. § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Satz 1 KStG. Danach genügt es nicht, dass die aus dem Gewinnabführungsvertrag resultierenden Ansprüche lediglich verbucht werden; sie müssen auch tatsächlich erfüllt werden.
WeiterlesenNach der am 20.10.2025 veröffentlichten Entscheidung des Finanzgerichts Düsseldorf vom 5.9.2025, 10 K 2605/20 E, stellt die unentgeltliche Überlassung einer im Eigentum einer spanischen Kapitalgesellschaft (S.L.) stehenden Ferienimmobilie an deren Gesellschafter zu privaten Wohnzwecken eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) im Sinne des § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG dar.
Zudem findet die Vorschrift des § 32d Abs. 2 Nr. 4 EStG, die zu einem Ausschluss der Anwendung des Abgeltungssteuersatzes führt, grundsätzlich auch auf vGA in Gestalt verhinderter Vermögensmehrungen Anwendung, soweit sie das Einkommen der leistenden Körperschaft gemindert haben.
WeiterlesenFür viele Unternehmen geht es bei der Drittmengenabgrenzung um erhebliche finanzielle Risiken: Werden Strommengen nicht korrekt erfasst und abgegrenzt, drohen der Verlust energierechtlicher Vergünstigungen oder deren Rückforderungen. Entscheidend für die korrekte Drittmengenabgrenzung ist insbesondere ein rechtssicher ausgestaltetes Messkonzept.
WeiterlesenWer einen Solarpark verkauft, hofft häufig auf die Steuerbefreiung als sog. Geschäftsveräußerung im Ganzen nach § 1 Abs. 1a UStG. Dann fällt keine Umsatzsteuer auf den Kaufpreis an. Der BFH hat mit Urteil vom 13. November 2025 (V R 32/24) jedoch entschieden: Wer nach der Veräußerung auf der Grundlage des bisherigen vergütungsstarken Einspeisevertrags weiterhin Strom ins Netz einspeist und die EEG-Vergütung vereinnahmt, überträgt kein Unternehmen im Ganzen – die Veräußerung ist umsatzsteuerpflichtig.
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