Einträge in Zivilrecht
Gewährleistungsrecht Kaufvertrag – Wann ist eine Solar- oder Windanlage mangelhaft?

Wann ist eine Solar- oder Windenergieanlage mangelhaft? Ein Minderertrag allein genügt hierfür nicht. Entscheidend ist, welchen Zustand der Verkäufer vertraglich schuldet und ob die Anlage bei Gefahrübergang den subjektiven, objektiven und montagebezogenen Anforderungen des § 434 BGB entspricht. Der Beitrag zeigt, welche Rolle technische Spezifikationen, Ertragsprognosen, ungeeignete Komponenten und Montagefehler bei der Gewährleistung spielen.

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Solar- und Windanlagen: Werkvertrag oder Kaufvertrag mit Montageverpflichtung?

Ob bei der Errichtung einer Photovoltaik- oder Windenergieanlage Kauf-, Werk- oder Bauvertragsrecht gilt, hat erhebliche Folgen für Gewährleistung und Verjährung. Der Beitrag erläutert anhand der aktuellen Rechtsprechung, welche Kriterien für die Einordnung maßgeblich sind.

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Wärmenetzpaket statt AVBFernwärmeV-Novelle: Was sich für Wärmelieferverträge ändert

Das Bundeskabinett hat am 26. August 2026 Eckpunkte für ein neues Wärmenetzpaket beschlossen. AVBFernwärmeV und FFVAV sollen in einem Wärmenetzgesetz aufgehen. Für Wärmelieferverträge könnten sich dadurch insbesondere bei Preisänderungsklauseln, Ausgangspreisen, Kündigungsrechten, Leistungsanpassungen und Bestandsverträgen erhebliche Änderungen ergeben.

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Verkauf des Grundstücks während der Vertragslaufzeit: Kauf bricht nicht Miete – aber ab wann?

„Kauf bricht nicht Miete“ schützt Betreiber von Solar- und Windenergieanlagen nicht in jeder Phase. Entscheidend ist, ob die Fläche im Zeitpunkt des Grundstücksverkaufs bereits überlassen wurde. Der Beitrag zeigt die Risiken während der Schwebezeit und erläutert, wie Nachfolgeklauseln und eine frühzeitig bestellte Dienstbarkeit die rechtliche Absicherung verbessern können.

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Fest verbunden, rechtlich getrennt: Wem gehört die Energieanlage?

Fest mit dem Grundstück verbunden – und trotzdem nicht Eigentum des Grundstückseigentümers? § 95 Abs. 1 BGB ermöglicht es, Solar- und Windenergieanlagen als sogenannte Scheinbestandteile rechtlich vom Grundstück zu trennen. Der Beitrag erläutert anhand der Rechtsprechung des BGH, wann diese Einordnung greift und welche Folgen sie für Eigentum, Finanzierung, Rückbau und Insolvenz hat.

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Dingliche Absicherung als Schlüssel zur Flächensicherung

Ein Nutzungsvertrag bindet zunächst nur die Vertragsparteien. Für langfristige Solar- und Windenergieprojekte braucht es deshalb eine belastbare dingliche Absicherung. Der Beitrag erklärt, welches Sicherungsinstrument geeignet ist, warum der Rang im Grundbuch entscheidend ist und was sich seit der Reform des § 1092 BGB geändert hat.

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Update zur gerichtlichen Zuständigkeit bei Strom- und Gassperren: Gesetzliche Klarstellung ist in Kraft

Mit dem neuen § 102 Abs. 3 EnWG hat der Gesetzgeber die gerichtliche Zuständigkeit bei Streitigkeiten über Strom- und Gassperren klargestellt. Für Verfahren nach §§ 41f und 41g EnWG besteht keine streitwertunabhängige Sonderzuständigkeit der Landgerichte mehr.

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Kündigung vor Errichtung der (Windenergie-)Anlage: Die Bindung in der Projektierungsphase

Zwischen Vertragsabschluss und Inbetriebnahme einer Wind- oder Photovoltaikanlage können Jahre liegen. Doch kann sich der Grundstückseigentümer während dieser Projektierungsphase durch eine ordentliche Kündigung vom Nutzungsvertrag lösen? Der Beitrag erläutert die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und zeigt, welche Klauseln für eine rechtssichere Vertragsgestaltung entscheidend sind.

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Nutzung eines Grundstücks für den Betrieb einer Solar- oder Windenergieanlage: Landpacht, Pacht oder Miete?

Wer Grundstücke für Photovoltaik-Freiflächenanlagen oder Windenergieanlagen zur Verfügung stellt, schließt rechtlich regelmäßig keinen Landpacht- oder Pachtvertrag. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind solche Nutzungsverträge grundsätzlich als Mietverträge einzuordnen. Der Beitrag erläutert die Abgrenzung, die Folgen für Laufzeit und Kündigung sowie das seit 2025 geltende Textformerfordernis.

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Wenn der Netzbetreiber nicht zahlt – so setzen Sie Ihre Ansprüche effektiv durch

Netzbetreiber zahlen Abschläge nicht, rechnen fehlerhaft ab oder reagieren über Monate nicht. Der Beitrag erklärt, wann die EEG-Einspeisevergütung fällig wird, welche Mitwirkungspflichten Anlagenbetreiber erfüllen müssen und wie sich Ansprüche außergerichtlich oder gerichtlich durchsetzen lassen.

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Amtsgericht oder Landgericht? Zuständigkeit bei Strom- und Gassperren nach § 102 EnWG

Seit die Voraussetzungen für Strom- und Gassperren in den §§ 41f, 41g EnWG stehen, stellt sich die Frage neu: Sind bei Sperrstreitigkeiten die Amtsgerichte oder die Landgerichte zuständig? Der Beitrag ordnet die aktuelle Rechtslage, die Folgen für Versorger und Verbraucher sowie die gesetzgeberische Klarstellung vom 12. Juni 2026 ein.

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Schäden durch Nahwärmenetzausbau – Zusammenfassung und Checkliste für Grundstückseigentümer

Der abschließende Beitrag unserer Reihe bündelt die wichtigsten Erkenntnisse zu Schäden durch den Nahwärmenetzausbau. Er zeigt, welche Ansprüche bestehen, welche Fristen gelten und welche Schritte Grundstückseigentümer zur Beweissicherung und Anspruchsdurchsetzung beachten sollten.

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Verjährung, Beweislast und Prozessstrategie beim Nahwärmenetzausbau

Die Erfolgsaussichten eines Schadensersatzanspruchs hängen nicht allein vom materiellen Recht ab. Dieser Beitrag erläutert die Verjährung von Ansprüchen, die Beweislast im Zivilprozess sowie strategische Entscheidungen – von der Beweissicherung über das selbständige Beweisverfahren bis zur Wahl zwischen Feststellungs- und Leistungsklage.

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Sachverständigengutachten und Beweissicherung

Bei Schäden durch den Ausbau von Nahwärmenetzen entscheidet häufig nicht allein die Rechtslage, sondern die Qualität der Beweisführung. Der Beitrag erläutert die Bedeutung von Privat- und Gerichtsgutachten, die Anforderungen an die technische Beweissicherung sowie die Rolle des selbständigen Beweisverfahrens bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen.

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Gesamtschuld und Innenregress – wenn mehrere Schädiger haften – Schäden durch den Nahwärmenetzausbau

Beitrag 6/9 unserer zivilrechtlichen Reihe zu Schäden beim Nahwärme-Netzausbau:

Beim Ausbau von Nahwärmenetzen haften häufig mehrere Beteiligte für denselben Schaden. Der Beitrag erläutert die gesamtschuldnerische Haftung nach §§ 421, 840 BGB, den Innenregress nach § 426 BGB, die Verteilung von Haftungsquoten sowie die praktische Bedeutung von Streitverkündung und Verjährung.

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Haftung von Wärmelieferant, Bauunternehmen und Planern – Schadensersatzumfang bei vertraglicher und gesetzlicher Haftung

Beitrag 5/9 unserer zivilrechtlichen Reihe zu Schäden durch den Nahwärmenetzausbau:

Schäden beim Bau von Nahwärmenetzen werfen häufig die Frage auf, wer tatsächlich haftet. Der Beitrag erläutert die Verantwortlichkeit von Wärmelieferanten, Bauunternehmen und Planern und zeigt, warum sich der Schadensersatzumfang nach den §§ 249 ff. BGB weitgehend unabhängig davon bestimmt, ob die Haftung vertraglich oder deliktisch begründet ist. Gleichzeitig werden die wesentlichen Unterschiede der Haftungsgrundlagen und ihre praktische Bedeutung für geschädigte Grundstückseigentümer aufgezeigt.

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Nachbarrechtliche Ansprüche beim Nahwärmenetzausbau – §§ 906 ff. BGB und der quasinegatorische Ausgleichsanspruch

Beitrag 4/9 unserer zivilrechtlichen Reihe zu Schäden durch den Nahwärmenetzausbau:

Neben vertraglichen und deliktischen Ansprüchen können bei Beeinträchtigungen durch Tiefbauarbeiten auch nachbarrechtliche Ausgleichsansprüche nach §§ 906 ff. BGB in Betracht kommen. Der Beitrag erläutert die Voraussetzungen des § 906 BGB, die Bedeutung des quasinegatorischen Ausgleichsanspruchs sowie die entscheidende Rolle der Grundstücksbezogenheit bei Schäden im Zusammenhang mit dem Nahwärmenetzausbau.

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Schäden durch Nahwärmenetzausbau – Deliktische Haftung nach § 823 BGB und Haftung für Verrichtungsgehilfen nach § 831 BGB

Beitrag 3/9 unserer zivilrechtlichen Reihe zu Schäden durch den Nahwärmenetzausbau:

Kommt es beim Ausbau von Nahwärmenetzen zu Schäden an Gebäuden, Grundstücken oder Versorgungsleitungen, fehlt häufig eine vertragliche Beziehung zwischen Geschädigtem und Schädiger. Der Beitrag erläutert die deliktische Haftung nach § 823 Abs. 1 BGB, die Verkehrssicherungspflichten von Bauherrn und Bauunternehmen sowie die Haftung für Verrichtungsgehilfen nach § 831 BGB. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beweisführung und den praktischen Hürden bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen.

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Vertragliche Haftung beim Nahwärmenetzausbau – wenn Schadensersatz aus dem Vertrag folgt

Beitrag 2/9 aus unserer zivilrechtlichen Reihe zu Schäden durch den Nahwärmenetzausbau:

Vertragliche Ansprüche bieten Geschädigten häufig Vorteile gegenüber deliktischen Ansprüchen. Erfahren Sie, wann ein Vertragsverhältnis besteht und welche Haftungsfolgen sich daraus ergeben.

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